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Online-Lexikon für Kfz-Tuning, Kfz-Technik, Auto(teile)markt, usw.

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Daten und Codes

Fachbegriffe

Bedeutung/Kurzerklärung

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§ oder § 29 (StVZO) (siehe: Hauptuntersuchung)
§47a (StVZO) (siehe: Abgasuntersuchung)
04er-Kennzeichen
kurzzeit.gif (1432 Byte)
Kurzzeit- (1-5 Tage) oder "Überführungs"-Kennzeichen i.d.R. für Privatpersonen zur einmaligen Verwendung bei Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten mit einem spätestens vor/bei Fahrtantritt einzutragenden Kfz. (Mehr siehe: TUNILEX - Kfz-Kennzeichen - Typen!)
06er Kennzeichen
haendler.gif (1995 Byte)
"Rotes" Wechsel-Kennzeichen nur für Hersteller, Händler und Werkstätten zu Probe- und Überführungsfahrten mit verschiedenen/beliebig wechselnden, nicht vorherbestimmten Kfz. (Mehr siehe: TUNILEX - Kfz-Kennzeichen - Typen!)
07er Kennzeichen
youngtimer.gif (1265 Byte)
"Rotes" Wechsel-Kennzeichen auch für Privatpersonen zu Erprobungs-, Bewegungs- und Teilnahmefahrten an Fahrzeugtreffen für verschiedene/ wechselnde, aber vorherbestimmte i.d.R. Youngtimer-Kfz. (Mehr siehe: Youngtimer und TUNILEX - Kfz-Kennzeichen - Typen!)
1K-, 2K-, usw. Mehrkomponenten-Mittel/Material, wobei die Ziffer die Anzahl der beteiligten Komponenten angibt. (siehe auch: Mehrkomponenten-)
4-ETS Elektronisch (stufenlos) gesteuerte Differenzialsperre an beiden Achsen/bei Allrad-Fzgn (Mercedes-Benz-spezifisch)
4matic Allradantrieb (Mercedes-Benz-spezifisch)
4Motion Allradantrieb (VW-spezifisch)
6X4 In diesem Beispiel: (Nutz-)Fahrzeug mit insgesamt 6 Rädern, wovon 4 angetrieben werden. 4X4 mit 2 Achsen weist somit ein Allrad-Fahrzeug aus.
7G-Tronic 7-Gang-Automatik (Mercedes-Benz-spezifisch)
8x20 In diesem Beispiel: Tiefbettfelge (=x) mit 8"(Zoll/Inch) Maulweite und 20" Felgendurchmesser. (weitere Felgen-Infos siehe: Felge/n)
alphabeta.gif (139 Byte)gammadelta.gif (136 Byte) Alpha, Beta, Gamma, Delta, usw.;
diff.gif (145 Byte) Delta
(griechische Zeichen, klein) In Technik und Mathematik, und auch hier überwiegend als Benennung für Winkel benutzt. Dabei sind Alpha und Beta meistens Umdrehungswinkel (z.B. der Kurbelwellenumdrehung bei Zündung[seinstellung]), und ist Gamma i.d.R. der Zündabstandswinkel (hier dann der Verteilerwellenumdrehung), jedoch wird Delta (klein) häufig auch für Temperaturangaben in Grad Celsius (0° C = 273 K[elvin] = 32° F[ahrenheit]) verwendet;
(griechisches Zeichen, groß) In Technik, Elektrik, und Mathematik das Symbol für Differenz.
eta.gif (89 Byte) Eta (griechisches Zeichen, klein) Hier: zur Angabe eines Wirkungsgrades
epsilon.gif (83 Byte) Epsilon (griechisches Zeichen, klein) Hier: für Verdichtungsverhältnis verwendet
kappa.gif (87 Byte) oder kappa1.gif (123 Byte) Kappa (griechisches Zeichen, klein) In Technik und spezieller Physik Zeichen für Adiabetischer Gas-, hier: (Standard-) Luft-Wert zur Berechnung des effektiven Verdichtungsverhältnisses; in der Elektrik das Symbol für elektrische Leitfähigkeit
lambda.gif (94 Byte) Lambda (griechisches Zeichen, klein) (Gemessenes/r) Luft-/Sauerstoff-Verhältnis-/Anteil-Wert, hier: zur Wiedergabe des Kraftstoff-Luft-Gemisches bzw. des Abgas-Sauerstoffgehalts (siehe: Lambda-Sonde), in spezieller Physik und in Elektrik das Symbol für Wellenlänge; in spezieller Physik auch Symbol für Wärmeleitfähigkeit
mue.gif (89 Byte) Mikron/Mü (griechisches Zeichen, klein) Mathematische Bedeutung: Mikro = Tausendstel, in den Bereichen Physik und Technik und somit auch hier: Widerstandsbeiwert (z.B. Luftwiderstandsbeiwert{cw], Reibungswiderstandsbeiwert/Reibungszahl, usw.) oder Wirkungsgrad, in der Elektrik das Symbol für Magnetismus, oder Maßeinheit für Schichtdicke (z.B. einer Lackierung/eines Lackfilms) in tausendstel Millimeter
pi.gif (64 Byte) oder pi1.gif (91 Byte) Pi (griechisches Zeichen, klein) Bedeutet grundsätzlich die unendliche Kreiszahl 3,14.....
rho.gif (79 Byte) Rho (griechisches Zeichen, klein) In Technik und Mathematik Zeichen für Dichte von Gasen und Flüssigkeiten, hier z.B. für Luftdichte oder Kraftstoffdichte; in der Elektrik das Symbol für spezifischen (Leitungs-)Widerstand
omega.gif (103 Byte) Omega;
Ohm.gif (897 Byte) Omega
(griechisches Zeichen, klein) In Technik, Elektrik, und Mathematik Zeichen für Kreisfrequenz, hier: Winkelgeschwindigkeit, z.B. beim Kurbeltrieb;
(griechisches Zeichen groß) In der Elektrik das Symbol für elektrischer Widerstand
p2-, p3-, p2/p1-, p3/p1-, p2/p4-Regelung Regelungsverfahren/-systeme abgasseitig geregelter Turbolader

A

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A Allgemeines Formelzeichen für eine Fläche (z.B. Stirn-/Querschnittsfläche bei Lufwiderstandsberechnung eines Kfz, Kolbenoberfläche eines Hubkolbenmotors, Querschnittsfläche eines elektrischen Leiters); oder Abk. für Amperé (siehe dort).
Abbiegelicht (AL)
Abbiegelicht.jpg (14578 Byte)
Zusatz-Scheinwerfereinrichtung. Erläuterung hierzu gibt es z.Zt. bei http://www.ronaldnitschke.de (siehe auch: Kurvenlicht; Bild: Audi-Lexikon)
Abgas-Katalysator
(Cat / CAT bzw. Kat)
(Siehe: Kat[alysator])
Abgas-Krümmer (siehe: Krümmer)
Abgasrückführung (AGR bzw. ARF)
Gesteuerte Rückführung der Auspuffgase in den Zylinder zum Zweck der Stickoxydverringerung (Folge: etwas höherer Kraftstoffverbrauch), intern durch geänderte Ventilöffnungszeiten, oder extern mit speziellen Rückführungsventilen und -leitungen. (ARF ist Daimler-spezifisch, hat noch weitere herstellerspez. Bez./Abk.) Nähere Beschreibung der Funktion usw.: http://community.dieselschrauber.de/contenttopic.php?t=3095 (Bild: gekühlte Abgasrückführug, Quelle: kfz-tech.de)
Abgas-Turbolader (ATL) (Siehe: Turbolader)
Abgasuntersuchung (AU)
auplakette.gif (8288 Byte)
Früher als Abgas-Sonder-Untersuchung/ASU bezeichnet, jetzt Abgasuntersuchung/AU einschließlich Diesel-Kfz und Benzin-Kfz mit Katalysator. Erfolgt im gesetzlich vorgeschriebenen Turnus: Bei Pkw mit Benzinmotor ohne Katalysator oder mit ungeregeltem Katalysator jährlich, bei Kfz mit geregeltem Katalysator und mit Dieselmotoren alle drei bzw. zwei Jahre (nach Erstzulassung). Nach erfolgreicher Überprüfung wird am vorderen Fzg.-Kennzeichen die betreffende sechseckige - jährlich andersfarbige - Prüfplakette angebracht. Für Oldtimer und teilweise Youngtimer mit Benzin/Otto-Motor und Erstzulassung vor dem 1.7.1969 oder mit Diesel-Motor und Erstzulassung vor dem 1.1.1977 wird keine AU verlangt.
Abriss und Ablösung Starke Abweichung der Luftströmung von der Form des Autos, hervorgerufen durch senkrechte oder schrägstehende Kanten.
Abstandsregeltempomat/
Adaptive Cruise Control (ACC)
acc.jpg (26084 Byte)
Weiterentwickelter Tempomat. Geschwindigkeitsregelungsanlage, die zusätzlich autom. den Abstand zum vorausfahrenden Fzg misst und selbständig anpasst. (Bild: kfztech.de. Siehe auch: Tempomat)
Abtrieb/Downforce Der Teil der aerodynamischen Kraft, die ein Fahrzeug in Bewegung auf den Boden drückt.
ACEA Unter dieser Abkürzung für Association des Constructeur Europeans Automobiles wie auch unter API (ältere amerikanische Klassifizierung, siehe dort) werden europäische Qualitäts- bzw. Leistungsnormen von Motorölen für Ottomotoren, beginnend mit A (z.B. ACEA Ax) oder Dieselmotoren, beginnend mit B (z.B. ACEA Bx) bestimmt, wobei hier x für eine Ziffer steht. Die Qualität des Öls ist umso besser, je höher diese Folgeziffer ist, bei Best-Motoröl für Otto-Motoren z.Zt. höchstens 3 (ACEA A3) und bei Best-Motoröl für Dieselmotoren derzeit höchstens 4 (ACEA B4). (Siehe auch: SAE)
Active/Adaptive/Automatic Light/ning Control (ALC) Automatische Beleuchtungskontrolle u. -einstellung  (z.B.bei BMW bzw. Opel)
Adaptive Damping System (ADS) Elektronische Stoßdämpferregulierung (z.B. bei Daimler E-/S-Klasse) (Siehe auch: Stoßdämpfer)
Adaptives Kurvenlicht/
Adaptive/Adcanced Forward/Front Lighting System (AFL bzw. AFS)
Meist Scheinwerfersystem in Bi-Xenontechnik mit dynamischem Kurvenlicht (siehe dort) bei Opel [Astra] oder Leuchtweitenregulierung bei Opel oder AFS Abk. für aktive Fahrwerksstabilisierung verschiedener Hersteller. (Siehe auch: Kurvenlicht)
Additiv Zusatzmittel mit speziellen Eigenschaften
Adhäsion Haftung
Aerodynamik Lehre von Luftströmungen, hier: Wechselwirkung der Kräfte zwischen (Umgebungs-)Luft und Auto. Tuning nutzt aerodynamische Hilfsmittel wie Spoiler, Flügel, Leitbleche und andere technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Karosserie-Aerodynamik eines Kfz, zur Abtriebserhöhung/besseren Strassenlage und Widerstandsverringerung/Highspeed. Hier finden Sie einen Luftwiderstands-Schnellrechner und unseren erweiterten Online-Rechner.
Aerodynamische Anbauteile (Zusätzliche) Teile an der Fzg-Karosserie, die bei guter Abstimmung den Auftrieb und den Luftwiderstand verringern, etwa Frontspoiler, Heckspoiler, Seitenschweller. (Siehe auch: Spoiler usw.)
Airbag (Airb.)
Airbags.jpg (24327 Byte)
Zu deutsch "Luftsack". Interessante Informationen über die Airbag-Technik siehe z.B. unter http://www.roru.de/airbag/airbag.htm oder http://www.kfz-tech.de/Airbag.htm (Bild: Audi-Lexikon)
Airbox Luftsammler am Beginn des Ansaugtrakts (also noch vor evtl. Einzeldrosselklappen der Zylinder) mit der eigentlichen Aufgabe, die Luft(schwingungen) zu dämpfen/beruhigen und die angesaugte Frischluft gleichmäßgig auf alle Zylinder zu verteilen. Bei hoher Fzg-Geschwindigkeit entsteht durch die Airbox ein gewisser Staudruck ("ram effect") mit entsprechend steigendem "Ladedruck" und somit höherer Motorleistung.
Airintake / air-intake (siehe: Lufteinlass, Luthutze)
Airmatic Halbautomatische Luftfederung (Daimler-spezifisch)
Airride Druckluftgesteuertes Fahrwerk (siehe auch: Fahrwerk, Federung, Stoßdämpfer)
Angel Eyes
(engl., wörtlich übersetzt "Engelaugen") Werksseitig eingebaute oder nachrüstbare ringförmige Leuchtkörper innerhalb von (Klarglas-) Auto-Frontscheinwerfern anstelle der herkömmlichen Standlichtlampen.
Aktor, Aktoren Aktoren sind relativ kleine elektrische Motoren und Antriebe (z.B. für Gebläse, Pumpen, Klappen, Schieber, diverse Ventile, werden aber auch eingesetzt bei el. Fensterheber, ausfahrb. Antenne, el. Aussenspiegel, Scheibenwischer, Türverriegelung/en, el. Schiebedach, Sitz- und/oder Kopfstützen, in/an Klima- und Heizungsanlagen, autom. Leuchtweitenregulierung, usw.)
Akkumulator/accumulator (Akku, ACC)
Akkualt.gif (27200 Byte)Akku.jpg (53590 Byte)

motorradakku.gif (2750 Byte)
Wiederaufladbarer "Stromsammler"/Speicher für elektrischen Strom, wird oft als "Batterie"(wäre nicht mehr aufladbar) bezeichnet. Bild rechts ist eine dicht verschlossene sog. "absolut" wartungsfreie "Batterie", die nicht nachgefüllt werden kann/braucht und daher keine Stopfen mehr, aber ein selbsttätiges - freizuhaltendes - Überdruckventil enthält. Fzg-Batterien/Akkus mit der Aufschrift "wartungsfrei nach DIN" müssen dagegen durch Kontrollieren des Säurestandes nach Herausdrehen der je Zelle vorhandenen Stopfen und bei Bedarf Nachfüllen von destilliertem (Batterie-)Wasser doch manuell überprüft und gepflegt werden! Die Farbgebung des Akkublocks spielt keine wesentliche Rolle. Längerzeitige Lagerung eines solchen Akkus sollte trocken, kühl (aber frostfrei) und dunkel erfolgen, der Ladezustand gelegentlich überprüft und ein Absinken unter 11,8 V durch gelegentliches Wiederaufladen, die nachzumessende Säuredichte vermieden, aber keinesfalls über 14,4 V überladen werden. Die soweit möglich nachzumessende Säuredichte sollte bei 1.26 - 1.28 liegen. Gelegentliches Schnelladen sollte einer guter Batterie keine Probleme bereiten, häufigeres sog. "Schnellladen" oder gar "Schnellstladen" wird nicht empfohlen. Die normale Ladezeit eines ganz leeren 12V-Bleiakkus (Autobatterie) beträgt rund 10 Stunden, eine Schnelladung erfolgt innerhalb ca. 1 Stunde, eine Schnellstladung binnen 6-10 Minuten. Die Lebensdauer einer Autobatterie umfasst bei normaler Beanspruchung etwa 4-5 Jahre, manchmal etwas länger. (Siehe auch: Bordspannung und Batterie wechseln) Anleitungen für den Batteriewechsel, um eine zweite Batterie einzubauen, für das Batterieaufladen, Messwerte/Ladezustände und Onlinerechner für benötigte Kapazität, Ladezeit, usw hier. Ausführliche Informationen über Autoelektrik gibt es bei: http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/Ff.htm (Bildquelle rechts), speziell zur Akkutechnik bei www.taunus-biker.de (Motorrad-Website, Bildquelle links), Bild unten: Muster der viel kleineren Motorrad-Akku's (nicht im Maßstab zu den anderen).
Alarmsystem (siehe Diebstahl-Warnanlage)
ALDL (engl. Assembly Line Data Link) Diagnosestecker (siehe auch: DLC)
Alkoven
alkoven.gif (697 Byte)
Fahrerkabine-Überbau von Wohnmobilen oder Lkw's (Schlaf-Koje)
Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) Liegt/Lag meistens Tuningteilen bei oder muss anderweitig bezogen werden. Wichtig bei/zur Eintragung von nachträglich montiertem Zubehör wie Spoiler, Felgen, Fahrwerk, "Chip", Katalysator, usw. Falls keine Eintragung nötig ist, muss die ABE mitgeführt werden. In einer ABE steht der betreffende Gegenstand, die ABE-Nummer (ist auf dem Teil eingestanzt, angeschweisst, usw.), und der Kfz-Typ. Bei der neuen EG-ABE liegt kein Schriftstück mehr bei (die neue/EG-ABE-Nummer beginnt mit KBA... und trägt das e/e1/E(W)G-Zeichen) befindet sich ebenfalls auf der anzubauenden/auszutauschenden Komponente. Die StVZO wurde - zumindest für Motorrad/Roller (Gültigkeit für Autos ist mir momentan unbekannt) - inzwischen dahingehend geändert, daß nur noch eine Änderung der Abgas- und Geräuschemissionen ein Erlöschen der Betriebserlaubnis zu Folge hat (Beispiele: Auspuffanlage bzw. Krümmer und Schalldämpfer, Vergaser, Vergaserdüsen, Übersetzungen, Leistungsänderungen, Luftfilter bzw. Ansauggeräuschdämfung). Zu underscheiden sind: Einzel-Betriebserlaubnis, Teile-Gutachten, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Abgas-Gutachten. Teilweise finden Sie auch ABE's über meine Tipps, Tricks, Daten-Seite zum Downloaden; sonst einfach mal im Shop (links unten) eine unverbindliche Anfrage hinterlassen.
Allrad-Antrieb, Allradantrieb Zwei angetriebe Achsen bzw. vier angetriebene Räder (4matic/Mercedes, 4motion/VW, 4WD=4-Wheel-Drive, 4x4, usw.). Dabei wird unterschieden in zuschaltbare (manuell oder automatisch mit Visco-Kupplung) oder permanente (mit Mitteldifferenzial oder unter Last automatisch mit Torsendifferenzial) Systeme mit diversen Ausgleichsperren. Ausführliche technische Erklärungen dazu gibt es z.B. auf http://www.kfztech.de/kfztechnik/triebwerk/allrad/allrad.htm
All Terrain Vehicle (ATV)
ATV.jpg (2091 Byte)
Strassen- und Gelände-Fzg (Sog. "Quad"/vierrädriges Motorrad.)
Allwetterreifen (siehe: Ganzjahresreifen/GJR)
Alternator (ALT bzw. ALTNR) Wechselstromgenerator/"Lichtmaschine" (engl., siehe auch: Lima)
Aluminium Intensive Vehicle (AIV) Leichtmetall/Aluminium-Karosserie (siehe auch: Karosserie)
Alu(minium)-/Leichtmetallfelgen
(Alu bzw. Alus)
Alu-Felge.jpg (9096 Byte)
(siehe auch: Felge/n und Reserverad!)
Amperé Amperé (physikalische Einheit für Stromstärke, siehe: I/i, hier mein Online-Rechner)
Analoginstrument, Analoganzeige Anzeigegerät im Fahrzeuginneren, welches die Werte mittels eines Zeigers oder anderen mechanischen Teils auf einer - meist runden - Skala wiedergibt.
Anfahrassistent Verhindert bei einem bestimmten Neigungswinkel das Zurückrollen des Fzg.
Anhalteweg Formel: Reaktionsweg + Bremsweg (beide siehe dort)
Anhänger Von einem Kfz gezogenes ein- oder mehrachsiges Transportmittel (mit offener oder abgedeckter oder geschlossener/überbauter Ladefläche oder speziellem Aufbau wie z.B. Wohnwagenanhänger) ohne eigenen Motor und Antrieb. Dabei gibt es verschiedene Konstruktionstypen/Bauarten wie etwa Gelenkdeichsel-, Zentralachs-, Sattel-Anhänger.
Anlasser
Anlasser.gif (34385 Byte)Anlasser.jpg (14029 Byte)Anlasser1.jpg (32653 Byte)
Der Anlasser wird nur zum Starten den Motors gebraucht und deshalb auch "Starter" genannt. Die Anlasser/Starter-Baugruppe setzt sich zusammen aus
- einem Elektromotor mit
- dem erforderlichen Einrückrelais
- und dem sogenannten (Anlasser-)Ritzel (Zahnrad mit Freilaufrollen)

Ausführliche Informationen über Autoelektrik gibt es bei: http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/Ff.htm (Bildquelle) (Siehe auch: Starter)
Antiblockiersystem/
Antilock Braking System
(ABS bzw. A.B.S.)
ABS.jpg (15009 Byte)
System zur Verhinderung der Räderblockierung beim Bremsen durch autom. Regelierung des Bremsdrucks in entspr. berechneten Intervallen, wodurch neben der Bremswegverkürzung vor allem auch die Steuerbarkeit des Fzg. aufrechterhalten wird. Ergänzt wird dies in modernen Kfz durch die elektronisch geregelte Bremskraftverteilung auf alle Achsen/Räder - siehe hierzu: ESP®) oder ABS Abk. für eine an Kfz vielfach verwendete Kunststoffart (Bild: Ein vorderer Hauptbremszylinder mit ABS-Anbauten)
Antiblockierverhinderer (ABV) Laut StVO und EG-Richtlinie vorschriftsmäßige deutsche Bezeichnung/Abk. für ABS-System
Anti-Schlupf-Regulierung (ASR) oder
Anti-Skip/Schlupf-Device (ASD) oder
Traction-Control-System (TCS)
Verhindert das Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen, z.B. beim Anfahren (deshalb auch als Anfahrhilfe bezeichnet= oder bei schlechter Bodenhaftung, und ist in modernen Kfz Bestandteil des ESP.
Anti Slip Control (ASC) Verhindert Räder-Durchdrehen beim Beschleunigen (auch unter anderen Bezeichnungen/Abk. wie Antriebsschlupfregelung bzw. ASD oder ASR usw. bekannt)
Antrieb Das ist entweder die Bezeichnung für die vor- bzw. rückwärtstreibende Kraft, oder der Oberbegriff für sämtliche diese Kraft übertragenden Komponenten eines Kfz. Je nach Bauweise und Anordnung wird unterschieden in
- Hinterrad-/Hinterachs-Antrieb
  (z.B. Standard über Kardanwelle, mit Heck- oder Mittelmotor, ggf. Unterflur)
- Vorderrad-/Vorderachs-Antrieb (mittels vorne sitzendem Motor)
- Allrad-/Mehrachsen-Antrieb (siehe: Allrad-Antrieb)
API Unter dieser Abkürzung für American Petroleum Institute wie auch unter ACEA (jüngere europäische Normung, siehe dort) werden amerikanische bzw. internationale Qualitäts- bzw. Leistungsklassen von Motorölen für Ottomotoren, beginnend mit S (z.B. API Sx) oder Dieselmotoren, beginnend mit C (z.B. API Cx) bestimmt, wobei hier x für einen weiteren Buchstaben steht. Die Qualität des Öls ist umso besser, je höher der Folgebuchstabe im Alphabet steht, bei Best-Motoröl für Otto-Motoren höchstens J (API SJ) und bei Best-Motoröl für Dieselmotoren höchstens F (API CF). Diese Klassifizierung scheint jedoch schon etwas betagt zu sein. (Siehe auch: SAE)
Aquaplaning Unterbrechung/Verlust des Reifenkontakts mit der Fahrbahn durch Aufschwimmen bei/auf Nässe.
A-Säule/A-pillar Tragende Teile vorne (Blechprofile zwischen Karosserie-Querträger und Dachrahmen. An der A-Säule sind die vorderen Türen angeschlagen und bei Limousinen begrenzt sie in ihrer Dachträger-Fortsetzung seitlich die Frontscheibe.)
aufbohren Ausfräsen, ausschleifen, Werkstoff/Material wegnehmen von der Innenwand des/der Zylinder(laufbuchsen)
(siehe auch: Motortuning)
Auftrieb/Lift Teil der aerodynamischen Kraft, die nach oben wirkt. Da Auftrieb am Kfz wegen der dadurch entstehenden Unstabilität unerwünscht ist, wird versucht, ihn mit Hilfe von nach unten gewölbten Spoilern, im Motor-Rennsport "Flügel", möglichst stark zu verringern.
Aufladen/Aufladung (Siehe: a) Akku oder Batterie, b) Turbolader und Ladedruck)
auslitern
messbecher.gif (505 Byte)spritze.gif (1913 Byte)
Weil der Brennraum wegen unterschiedlicher Formgebungen (des Kolbenbodens und der Zylinderkopfmulde) nicht ohne weiteres berechnet werden kann, gibt es diese Methode/n zum Feststellen des effektiven (tatsächlichen) Brennraum-Volumens der Einzel-"Zylinder" eines Kfz-Motors.
Austauschteile Wiederaufbereitete Fahrzeuteile (meistens preisgünstigerer/s Motor oder Getriebe mit verkürzter/eingeschränkter Garantie)
Auswuchten Beim Auswuchten werden kleine Gewichte an der Felge angebracht (bei Leichtmetallfelgen auf der Innenseite, bei Stahlfelgen oft auf der Aussenseite), um eine Unwucht am Rad-Reifen-System zu beseitigen/auszugleichen. Felgen mit neu aufgezogenen Reifen sollten stets sofort ausgewuchtet werden, um den einwandfreien Rundlauf des Rades sicherzustellen. 
Autofenster, Autoglas, Autoscheibe (Siehe: Sicherheitsglas, Verbundglas)
Autogas Siehe "Flüssiggas/LPG". Weitere Infos: http://www.autogas-einbau-umbau.de    http://www.propan.de/index.html    http://www.dvfg.de/index.php?entryid=7tanken/suche.html
Automatische Distanzregelung (ADR) / Automatic Distance Control (ADC/ACC) In Erweiterung zum DAS eine Rundum-Radar-/IR-/Video-/Ultraschall-Sicherheitssensorik. Dazu gehören u.a. auch Abstandstempomat(VW-spezifisch), Distronic(Mercedes-spezifisch), Spurkontrolle, usw. (Siehe auch: Abstandsregeltempomat/ACC)
Automatikgetriebe
automatikgetriebe.gif (5552 Byte)
Zu den Baugruppen eines Automatik-Getriebes gehören:
- ein hydrodynamischer Drehmomentwandler
- das Planetengetriebe (bewirkt die Übersetzung mit verschiedenen Zahnrädern)
- die elektronische Getriebesteuerung (zur laufenden Berechnung der Schaltpunkte, abhängig von Fahrgeschwindigkeit, Drosselkplappenstellung, Wählhebellage und/oder Kickdown).
Funktion und Originalskizze (Bildquelle) können u.A. nachgeschlagen werden bei: http://www.gmt-getriebe.de/getriebefunktion.htm (Bild verkleinert)
Automatic Intervall Control (AIC) Regensensor mit autom. Wischerzuschaltung (z.B. bei BMW und Mercedes) (Siehe auch: Regensensor)
Automatische/s Kupplung/ssystem
(AK bzw. AKS)
Beim AK bzw. AKS muss zwar manuell geschaltet werden, aber das Aus- und Einkuppeln übernimmt eine Automatik (z.B. im Renault Twingo). Es ist also ein Schalt-Kupplungs-System, das technologisch zwischen konventioneller/herkömmlicher Schalt- und Kupplungstätigkeit des Fahrers/der Fahrerin und einem (Voll-)Automatikgetriebe (ohne Eingriffe durch Fahrer/in) angesiedelt werden kann.
Automatisches/Akustisches Park-System (APS)
Einparkhilfe.gif (3616 Byte)
Einfach als Rückfahrwarner, sog. "Einparkhilfe", bis hin zum Parklückenmesssystem, u.dgl. Nachrüstbar. (Skizze: kfz-tech.de, verkleinert. Animation und Film siehe auf http://www.bosch.de/start/content/language1/html/734_2470.htm )
Automatische Spiegeldimmung/
Automatic Dimming Mirror (ADM)
Rück- und/oder Aussenspiegel wird automatisch abgeblendet (z.B. ASA bei Daimler usw.)
Automatic Transmission Fluid (ATF) Spez. Schmieröl für Drehmomentwandler, insbesondere Automatikgetriebe
Avant
AvantA6.jpg (6048 Byte)
Kombi mit Schrägheck (Audi 100/200-spezifisch)
AWG Abkürzung für American Wire Gauge, das amerikanische (auch international benutzte) Standard-Drahtmass, z.B. für elektrische Leitungen, Netzwerk-Kabel, usw. (In Großbritannien gelten zwei ähnliche Standards/Drahtlehren: BWG und SWG/ISWG; in Deutschland gibt es dafür eine Vielzahl von DIN-VDE-Richtlinien) Hier kann man eine gegenüberstellende Tabelle einsehen. Eine kleine AWG-Liste haben wir auf dieser verlinkten Seite (ungefähr in der Mitte) mitgespeichert. kleine AWG-Liste haben wir auf dieser verlinkten Seite (ungefähr in der Mitte) mitgespeichert.
axial längs der Achse

B

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bar (Über-)Druckmass (1 bar = ca. 14,50 psi / 1 psi = rd. 0.069 bar, veraltete Bez./Abk. = atü)
Barchetta Italienische Bezeichnung für einen Roadster (siehe dort).
Bastlerfahrzeug Aus rechtlicher Sicht ein Kfz zum Niedrigstpreis, ohne HU, ohne AU, ohne Gebrauchtwagengarantie, und vom (gewerblichen) Verkäufer/Händler deutlich als solches ausgewiesen.
Batmans (siehe: Leitbleche)
Batterie, Batterie wechseln Anleitungen für den Batteriewechsel, um eine zweite Batterie einzubauen, für das Batterieaufladen, Messwerte/Ladezustände und Onlinerechner für benötigte Kapazität, Ladezeit, usw hier. (Zu Batt/erie siehe auch: Akku/mulator)
Bewertung (siehe: Wert)
Bimetall Metallstreifen, der aus zwei verschiedenen miteinander verbundenen Metallstreifen besteht. Das diese auch verschiedene Eigenschaften besitzen, kann sich ein Bimetallstreifen bei Temperaturänderung in die eine oder andere Richtung biegen und so z.B. in älteren Autos als Kühlwasserthermostat diesen Wasserkreislauf steuern. Andere Anwendungen gibt es z.B. als temperaturabhängige elektrische Sicherung.
billet verchromt
Bio-Diesel (Siehe: PME, Infos/Freigaben/Tankstellen finden Sie auf: http://www.biodiesel.de)
Bi-Xenon oder Xenon plus
bixenon.jpg (4927 Byte)
Scheinwerfer sowohl mit Abblend- wie auch Fernlicht in Xenon-Technik wie beim Vectra und Signum (siehe auch: Xenon)
H1/H3/H7-Xenon-Umrüstkit und H4-Xenon-Umrüstkit
Blinker
blinker.gif (1251 Byte)
Fahrtrichtungsanzeiger (In Europa in gelber Farbe vorgeschrieben, in Deutschland mit einer vorgeschriebenen Blinkfrequenz von 90 +/- 30 Impulsen pro Minute und einer Kontrolleuchte am Armaturenbrett. Fzge mit über 4 m Länge und über 1,6 m Breite benötigen eine zusätzliche Blinkereinrichtung. Anhängers müssen ebenfalls mit Blinkern ausgestattet  und eine entspr. Kontrolleuchte dafür im ziehenden Fzg. vorhanden sein.)
Blow off / Pop off /Pop up - Ventil (BOV)
blow-off.jpg (1744 Byte)
Schließt sehr schnell die Drosselklappe des Vergasers bei plötzlichem Gaswegnehmen. Einbauanleitungen finden Sie hier auf meiner Website, BOV-Artikel hier.
Bluetooth Drahtlose (Funk-) Verbindung zwischen elektronischen Geräten über kurze Entfernungen.
Bodenfreiheit oder Bodenabstand Abstand zwischen Fzg-Unterseite und Fahrbahn. Gesetzliche (nach StVZO) erlaubte Bodenabstände stehen hier auf meiner Webseite Tipps, Tricks, Daten. Eine Veränderung der Bodenfreiheit kann vorwiegend durch andere Stoßdämpfer (siehe dort) und/oder Federn (siehe auch: Federung und Tieferlegung) erreicht werden.
Boom-Car Für Extremlautstärke-Wettbewerb (mit überzogenem Bass) vorbereitetes Fahrzeug.
boost (Siehe Ladedruck)
Bordcomputer (BC bzw. BCM) (Siehe: Fahrer-Informationssysteme usw.) Eine kleine BC-Um/Einbau-Anleitung gibt es hier auf meiner Um- und Einbau-Webseite.
Bördeln So heisst das Umlegen/Falzen der Kotflügelinnenkante (meistens mit Hilfe eines Rollenwerkzeugs).
Bordspannung In (hier:) Fzgn verwendete elektrische (Haupt-)Spannung (Kfz-Standard: Pkw früher = 6 V, Pkw aktuell = 12(-14) V, Lkw/Bus aktuell = 24 V, für Kfz in Entwicklung: 40/42 V Bordspannung und 36 V-"Batterie"/Akku. Wichtig ist dabei, dass linke und rechte Fahrzeugseite getrennt abgesichert sind, sodass der eine Bereich bei Defekt/Ausfall des anderen Bereichs noch unabhängig funktioniert. Siehe auch: Akku(mulator) und Sicherung) Ausführliche Informationen über Autoelektrik gibt es bei: http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/Ff.htm Diverse Anleitungen und Online-Rechner liegen hier auf meiner Webseite Um- und Einbau.
Boxermotor
boxer-carl_benz.gif (24122 Byte)
Motor-Bauart mit gegenüberliegenden Zylindern (z.B. bei VW Käfer und Subaru) Varianten: Inline-Boxermotor, Gegenkolbenmotor. Damit beschäftigt sich besonders die Website http://boxermotor.com (Bild: Skizze von Carl Benz)
Boxster
boxsterporsche.jpg (4448 Byte)
(Porsche-spezifisch. Siehe auch: Roadster)
Brake-by-Wire Aus der Flugzeugtechnik stammendes System, mit dem der hydraulische Druck auf die Bremsbacken nicht mehr ebenfalls hydraulisch, sondern durch ein elektrisches Steuersignal eingeleitet wird.
Breitreifen Abgesehen von der wirksameren Optik handelt es sich hierbei in aller Regel um High-Tech-Produkte für hohe Geschwindigkeiten und Temperaturen sowie vor allem mit größerer Fahrstabilität, besser Lenkgenauigkeit, und einer gewissen (jedoch schon am Gefrierpunkt sowie bei Neu- und Tiefschnee sehr eingeschränkten) Wintertauglichkeit. Breitreifen sind bauartbedingt grundsätzlich Niederquerschnittreifen (siehe dort). Der (Luft-)Fülldruck entspricht bei den meisten Breitreifen dem eines insofern vergleichbaren konventionellen Reifens. Dazu haben wir diese Reifen und Felgen Extra-Webseite geschaffen.
Bremse, Bremsen An Kfz werden normalerweise nur noch Scheibenbremsen, früher häufig an beiden, später nur noch an der Hinterachse und in leichteren Fahrzeugen Trommelbremsen angebaut. (Siehe: Scheibenbremse, Trommelbremse). Für Pkw sind gesetzlich vorgeschrieben: eine Betriebsbremsanlage (die Haupt-/Fuß-Bremse), eine Feststellbremse (bislang meist die sog. "Hand"-bremse), und aus Sicherheitsgründen eine Hilfsbremsanlage (wird i.d.R. durch das Zweikreis-Bremssystem realisiert). Größere Lkw und KOM besitzen Druckluft(speicher)bremsen, neuere schon häufig elektronisch geregelte/s Bremssystem/e mit integriertem ABS, ASR, usw. (Siehe auch: Motorbremse, Retarder)
Brems-Assistent/-System (BAS)
bremsassistent.jpg (62555 Byte)
Unterstützt hydraulisch oder elektronisch geregelt automatisch eine wahrscheinliche Vollbremsung, abhängig von der Schnelligkeit, mit der das Bremspedal manuell gedrückt wird. (Bild: Daimler-Chrysler-BAS). Damit kann der Anhalteweg (siehe dort) - bei entsprechender Reaktionszeit des Fahrers - erheblich verkürzt werden.
Bremskraftverstärker/Brake Servo
Unterstützt die Fuß-Bremskraft des Fahrers. Das System befindet sich unmittelbar am Hauptbremszylinder und verwendet über eine Membran den Unterdruck aus dem Ansaugsystem.
Bremsweg (Fahrschul-)Formel: km/h : 10 x (km/h : 10), bei Gefahrbremsung die Hälfte davon (siehe auch: Anhalteweg und Reaktionsweg)
Brennraum-Volumen (siehe: auslitern)
Brennstoffzelle
autogaspemfc.gif (4154 Byte)
Modernstes Mittel zur Energieerzeugung für Kfz durch verhältnismäßig hochgradig wirksame galvanische Umwandlung gasförmiger oder flüssiger (Kraft-)Stoffe (z.Zt. bevorzugt Wasserstoff - über zusätzlichen Reformer auch das allerdings giftige Methanol, ersatzweise und relativ stark eingeschränkt ggf. Benzin bzw. Diesel möglich - als "Brennstoff" und Luft/Sauerstoff als Oxidationsmittel) in Elektrizität bei gleichzeitig sehr niedriger Emissions- und Geräuschentwicklung, geringem Wartungsaufwand, und hoher Lebensdauer. Es gibt verschiedene Typen, wovon für Kfz-Antriebe fast nur die mit rund 80° C optimal betriebstemperaturigen PEM/PEMFC (proton exchange membran fuel cell) und bisher seltener auch die AFC (alkali fuel cell) eingesetzt, die weniger wirksame DMFC (direct methanol fuel cell) erst noch für den Einsatz ohne Reformierungsanlage weiterentwickelt wurde. Bei Brennstoffzellen ohne Reformierung (= Mischen des Brennstoffs mit Wasserdampf) spricht man von Direkt-Zuführung. Bild: PEM-Brennzellenaufbau (Bildquelle: Prof. Dr.-Ing. habil. E.Bach in "Kraftfahrzeugantriebe" - Lehrbrief B4)
B-Säule (engl. B-pillar) Alle tragenden Teile in der Mitte der Fahrgastzelle, die den Fahrzeugboden mit dem Fahrzeugdach verbinden, also z.B. bei einem Viertürer die Profilträger zwischen vorderen und hinteren Türen (fehlt bei einigen Coupés und Cabrios, die dann aber stattdessen besonders stabile Überrollbügel besitzen).
Butan (siehe: Flüssiggas/LPG)
BWG (Siehe: AWG)

C

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CA,Cabrio,Kabriolett
cabriobeetle.jpg (16947 Byte)cabriobmw.jpg (13930 Byte)
Sportlicher Pkw mit gesamt abnehmbarem/aufklappbarem/versenkbarem Verdeck, i.d.R. mit 2, gelegentlich auch 4 Türen, und völlig versenkbaren Seitenfenstern. (Hersteller/Marken, Modelle/Baujahre, Automobilgeschichte zeigt die Sammler-Website http://home.t-online.de/home/bernd.abi ) (Siehe auch: Roadster, Speedster, Spider, Targa)
CAN-Bus
canbus_kabel.jpg (22422 Byte)
CAN/Controller Area Network ist ein Kommunikations-/Leitungssystem der Fahrzeugelektronik zur seriellen Datenübertragung mit herkömmlichen Kupferdrahtverbindungen und einer Geschwindigkeit bis zu 1 MBit/sec. Neuere Systeme arbeiten schon mit mehreren Daten-Bussen bei einer Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 10 oder 25 Mb/s, die teilweise durch LWL/Lichtwellenleiter (Glas- bzw. Kunststofffasern) realisiert werden und durch sog. Gateways (machen die Informationen/Daten untereinander kompatibel) miteinander verbunden sind. In Entwicklung sind derzeit Systeme mit 100-400 Mb/s Übertragungsraten. Eine präzise (netzwerk-)technische Erklärung einschließlich des verwendeten Protokolls gibt es z.Zt. hier.
Candela (cd) Physikalische Einheit für die Leuchtkraft eines Leuchtmittels, z.B. einer Glühbirne oder einer LED (siehe auch: LED)
Caravan
caravan.jpg (30900 Byte)
Kombi (Opel-spezifisch) (Siehe auch: Van)
Carbon (siehe: CFK)
Carsharing Mehrere Fahrer/innen benutzen/führen zeitweise ein oder mehrere Fahrzeuge. Dabei handelt es sich nicht um Autovermietung, sondern ist mehr oder minder kostenlos bzw. gegenseitig.
CAT, Cat (engl., Catalytic Converter) (Siehe: Kat(alysator))
Central locking (CL)
zentralverriegelung.jpg (5928 Byte)
Zentralverriegelung
(Bild: Viertüriges ZV-Kit aus dem Tuning-Lobby-Shop)
Zentralverriegelungs-Einbau- und Nachrüst-Sets gibt es hier.
Cetanzahl (CZ) Ein Maß für die Zündfreudigkeit von Diesel- und ähnlichen Kraftstoffen. Angegeben wird dabei der Anteil von Cetan an einem Gemisch aus Cetan und AlphaMethylnaphtalin, mit dem das Verhalten des betreffenden Kraftstoffes vergleichbar ist. Je höher seine Cetanzahl ist, umso zündbereiter ist er auch. Frühe Dieselmotoren kamen schon mit Kraftstoffen ab CZ 40 zurecht, neuere benötigen solche mit mindestens CZ 50.
CFI bzw. CIFI Die Benzineinspritzung wird pro Einzelzylinder gesteuert
CFK Kohlefaser(Carbon)verstärkter, demnach hochfester, jedoch verhältnismäßig leichter Kunststoff, bisher vorwiegend im Rennsport verwendet, vermehrt inzwischen auch beim privaten Kfz-Tuning z.B. für Motorradverkleidungen, Pkw-Kotflügel/Motorhauben, usw, hier sind allerdings eher GFK-Bauteile wie Spoiler verbreitet (Siehe auch: GFK).
Charged Gasoline Injection (CGI) Benzin-Direkteinspritzung (Mercedes-Benz-spezifische Bezeichnung)
Chassis
chassis.jpg (25449 Byte)
(auch Fahrgestell oder Rahmen genannt) bezeichnet den tragenden Teil von Fzgn, die über keine selbsttragende Karosserie verfügen, und besteht grundsätzlich entweder aus mehreren wiederum durch mehrere Querträger zusammengehaltenen Längsträgern oder einer entsprechend geformten Boden(blech)platte. Dort werden die Räder, der Motor, das Getriebe, die Karosserie, und der Kraftstoffbehälter befestigt. (Bild: Historisches Motorwagen-Chassis mit Anbauteilen) Weitere Bilder unterschiedlicher Rahmenarten siehe: Rahmen und Karosserie;
oder: Lautsprecher ohne Gehäuse/Korpus
Check Control (CCS) Das Check-Control-System (CCS) überprüft ständig wichtige Fahrzeug-Funktionen über Motorölstand und -druck, Kühlmittel, Fehler an der Beleuchtung, Bremsanlage,  Motorsteuerung/-elektronik, sowie ggf. Automatik, Türen, Gurtanlegen, Reifenluftdruck und informiert den/die Fahrzeugführer/in darüber in einem - oft verschiedenfarbigen - Multi-Info-Display und/oder warnt bzw. alarmiert mit bestimmten Signalen (bei neueren Fzgn ein Teil des Fahrerinformationssystems/FIS).
Chip(tuning)
steuergeraet.jpg (8403 Byte)
Chip ist ein elektronisches Bauteil mit einem integrierten Schaltkreis (IC). Chiptuning nennt man eine Leistungssteigerung durch optimierende externe Ergänzung (zusätzlicher beliebig zu- und absteckbarer Chip) oder interne Umprogrammierung des Steuergeräte-Chips eines Kfz. (Dazu werden meistens die werksseitigen Leistungs-"Reserven" verwendet, was insbesondere bei Turbo-Einspritzern (v.a. Dieselfzgn.) laut diverser Anbieterangaben zu 30% oder mehr Leistungsteigerung und oft auch einer gewissen Verbrauchsreduzierung führen kann. Seriöse Internchip-Tuner bewegen sich dabei im Rahmen der Serienwerte von Haltbarkeit und Lebensdauer für Motor und Antrieb und geben auch eine entsprechende Garantie. Danach ist eine gesonderte Eintragung/Zulassung erforderlich!) Ein realistisches Ergebnis/Diagramm enthält meine Webseite tipps_daten_umbauten/Vergleichstest.htm. Hier unser Chiptuning-Vorschlag. (Bilder: Muster eines Steuergerätes, sieht je nach Modell/Fzg unterschiedlich aus, was ebenso auf die verschiedenen Chips zutrifft) (Siehe auch: Steuergerät)
Cinch Einadriger Audio-Rundstecker (verschiedener Größen) für HiFi/Car-HiFi-Anlagen.
Climatic Halbautomatische Klimaanlage (VW-spezifisch)
Climatronic Elektronische Klimaautomatik (VW-spezifisch)
CO2 Chemische Formel bzw. Abkürzung für Kohlendioxyd/Kohlendioxid.
Colorverglasung (Col. bzw. Color) (engl.: color oder colour, aber für Autoscheiben: tinted glass)
Comand Kombinierte Bordcomputer-/Radio-/Telefon- und Navigationseinheit (Mercedes-spezifisch)
Common Rail Diesel/Direct Injection (CDI/CRDI)
CRDI.jpg (24385 Byte)
Dieselmotor-Direkteinspritzung über eine für alle Zylinder gemeinsame Hochdruckleitung (CDI ist Mercedes-Benz-spezifisch hierfür, CRDI bei Rover und BMW). Bei einem Turbodiesel wird der Einspritzdruck allerdings an jedem Zylinder direkt motordrehzahlabhängig erzeugt. (Bild: Bosch). CDTI (TDI) bedeutet Turbo-Dieselmotor-Direkteinspritzung (CDTI istOpel-spezifisch, bei Audi TDI). Das System besteht aus
a) Hochdruckpumpe (verdichtet den Kraftstoff und leitet ihn weiter)
b) Rail (Hochdruckspeicher/rohrleitungen)
c) Druckregelventil (regelt lastabhängig den Druck im Rail)
d) Injektoren (spritzen den Kraftstoff fein zerstäubend in den Brennraum)
oder CDI Abk. f. Capacitor-Discharge Ignition (= Hochspannungskondensatorzündung)
Compound-Bremse Spezielle sehr effektive Bremsscheibe für Sportwagen, z.B. mit Grauguss-Bremsring, innenbelüftet, und zur Gewichtseinsparung zusätzlich gelocht, "schwimmend" gelagert.
Compressed/Liquified Natural Gas (CNG/LNG)
cngopel.jpg (17183 Byte)cngvolvo.jpg (17430 Byte)
Mit rd. 200 bar komprimiertes bzw. verflüssigtes Erdgas, daher auch Synonym für Erdgas-Antrieb. Der Energie eine Kilogramms Erdgas (Hier das an Tankstellen erhältliche H/igh-/stärker energiehaltiges als ebenfalls angebotenes L/ow-/schwächer energiehaltiges Gas) soll ungefähr die von 1,5 Liter Benzin oder 1,33 Liter gleichkommen. Für Umstellungs-Interessierte gibt es u.a. diese Website mit Fahrzeugen, Tankstellen, u.v.m.: http://www.erdgasfahrzeuge.de (ist auch Quelle der verkleinerten Opel/Volvo-Bilder/Skizzen)
Comprexlader Mischform aus Kompressor und Abgasturbolader (siehe dort)
Continously Controlled Electronic Suspension (CES) Stufenlos/elektromagnetisch verstellbare Stoßdämpfer (z.B. beim Audi A6) (Siehe auch: Stoßdämpfer)
Cornering Brake Control (CBC) Zusatzfunktion im ABS, welche Über-/Untersteuern entgegenwirkt (z.B. im neuen Mini)
Coupé
coupekarman.jpg (21702 Byte)spiderferrari.jpg (20372 Byte)
sportlicher 2-trg. zweisitziger Pkw mit festem ggf. abnehmbarem Dach(teil).
Cross-Over-Vehicle (COV), Crossover Fzg. ist teils Pickup und teils Offroader oder teils Luxuskombi und teils allradangetriebener Geländewagen.
Cruise Control (CRC) Geschwindigkeitsregler/Tempomat (siehe dort) oder CRC Abk. für Prüfziffer
C-Säule (engl. C-Pillar) Fahrzeugdach und Kotflügel oder Kofferraumdeckel am Heck verbindende Teile. Fehlt bei Cabrios ohne entsprechenden Überrollbügel.
CSI
CSI.jpg (39338 Byte)
Compression Spark Ignition. Anstelle eines elektromechanischen Ventiltriebs erfolgt die Nockenwellensteuerung mit einem Einlass-Phasenschieber und durch Hubumschaltung per Schalttasse. Dies ist die kostengünstigste Variante, um das HCCI-Verfahren auch für kleinere und stärker unter Kostenaspekten konstruierte Motoren verwendbar zu machen (Bild: AI 4/03, M.Jerzembek)
CSR Conti Support Ring, Continentale-Entwicklung eines Zusatzrings für die/auf der Felge, daher auch mit normalem Reifen kombinierbares Rad mit Notlauf- Eigenschaften bis 200 km bei max. 80 km/h, serienmäßig eingesetzt z.B. bei Maybach. (siehe auch: PAX)
Custom Car Früher: getuntes, meist leistungsgesteigertes Auto.
Aktuell: Individuell umgebautes Auto, gleich welcher Art und Kategorie.

D

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D3, D4 Deutsche Abgasnormen (entspr. europ. Abgasnormen EU3 / EU4)
Daytime Running Light (DRL) Tagfahrlicht (siehe dort)
Deflektor Blech- oder Kunststoffteil zur Ablenkung/Ableitung des Luftstromes von bestimmten Teilen an kritschen Stellen, speziell zwischen Vorderradaufhängung und Kühler.
Dekra Deutscher Kraftfahrzeug Überwachungsverein (= Sachverständigen-Organisation mit Aufgaben z.B. wie TÜV)
DeNOx (Keramik-)Katalysator für Dieselfzg. (Denitrifikations- oder Rauchgasentsickungsanlage)
Desmodromik Spezielle bei Viertaktern mögliche zwangsweise Ventilsteuerung ohne Ventilfedern, stattdessen mit Hilfe doppelter Kipphebel je Ventil (verhindert z.B. Ventilflattern)
Dezibel (db bzw. DB/A) Maßeinheit für Lautstärke
Diagnostic/Data Link Connector (DLC)
OBD-Stecker.jpg (13869 Byte)
Norm-Diagnose-Stecker in Kfz.
(Siehe auch: On-Board-Diagnose/OBD)
Diebstahl-Warnanlage Einbruch- und Diebstahl-Warnanlagen/Alarmsysteme überwachen je nach eingebauten Sensoren Türen/Motorhaube/Kofferraumdeckel, Radio/MM-Gerät/e, ggf. auch den Innenraum, und bieten bei modernem elektronischen System zusätzlich eine Wegfahrsperre durch z.B. Räderblockierung/Abschleppschutz und/oder Zünd- und Anlass-/Startsperre/n.
Diesel-Partikelfilter-System (DPF)
partikelfilter.gif (1365 Byte)
Rußfilter in Diesel-Abgassystemen
Differenzial oder Differential (Diff.), Differentialsperre Ausgleichsgetriebe. Verhindert das Mitschleifen eines Rades, welches ohne einen solchen Ausgleich durch die unterschiedlich langen Strecken des innen- und des aussen laufen Rades auf der gleichen Achse zustandekäme. Bei Fzgn mit Allradantrieb erfolgt der Ausgleich darüberhinaus noch zwischen Vorder- und Hinterachse. Um ein Leer-Durchlaufen bei glitschigem Untergrund zu vermeiden, besitzen manche Fzge eine manuell und/oder automatisch zuschaltbare Differentialsperre. EDS bedeutet Elektronische D. (siehe auch: Elektronisches Traktionssystem/ETS, 4-ETS unter Zchn/Zahl)
Diffusor Nach hinten ansteigender Teil des (Renn-)Fahrzeug-Unterbodens zum Zweck der Abstriebserzeugung und gemäßigten Luftstromausleitung (beim Mercedes SLR z.B. durch das hinten über den Auspuffendrohren eingelassene Gitter) aus dieser Engstelle.
Digitalinstrument, Digitalanzeige Anzeigegerät im Fahrzeuginneren, welches die Werte mit Hilfe von - meist nebeneinander stehenden - Ziffern wiedergibt. Das kann z.B. durch ein mechanisches Zählwerk oder durch elektronisch aktivierte Buchstaben- und/oder Ziffern-LEDs erfolgen.
Diode, Dioden
dioden.gif (5399 Byte)
Elektronische Bauelemente/teile mit Halbleitertechnik, daher entsprechend gepolt und/weil von der anliegenden el. (Durch)Flussrichtung (der Spannung) abhängig. (Bilder: LED, Gleichrichter; Bildquelle: http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/E.htm)
Direct Fuel/Gasoline Injection (DFI bzw. DGI) Benzin/Ottomotor-Direkteinspritzung (siehe auch: Injection)
Direct Injection (DI) oder
Direct Ignition (DI)
Direkteinspritzung ist ein System, bei dem der Kraftstoff unmittelbar in den Verbrennungsraum eingespritzt wird (allgemein und zu indirekter Einspritzung siehe: Injection)
oder DI Abk. für verteilerlose Zündung (letztere auch: DIS)
Discharge-Lampe
(D1,D2,usw.)
Gasentladungslampe (Xenonlicht, Ziffer=Entwicklungsversion, siehe auch: Xenon und Bi-Xenon)
Distanzscheiben
Distanzscheiben.jpg (4537 Byte)
Distanzscheiben bestehen aus Stahl oder (bis zu 70 % leichterem) Aluminium und erlauben je nach Fzg-Typ und -Ausführung eine Spurverbreiterung um bis zu 60 mm je Achse (Nach dem Einbau ist stets "TÜV"-Abnahme erforderlich). Sie finden Distanzscheiben in unserem Shop und auf unserer Reifen- und Felgen-Extraseite haben wir ausserdem einen Felgen-Schnellrechner einschl. Spurverbreiterung.
Distronic (Distr. bzw. DTR) Abstands-Tempomat (Mercedes/Daimler-spezifisch). Sorgt für ausreichende Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug und bremst bzw. beschleunigt auch selbst entsprechend.
Domlager
domlager1.gif (6053 Byte)domlager2.gif (5836 Byte)StuetzlagerHA.gif (5753 Byte)
Das ist die obere Federbein-Befestigung. Die Lage des Domlagers (z.B. bei falschem oder absichtlich abweichendem Einbau) übt erheblichen Einfluss auf den Rad-Sturz (siehe: Sturz) aus! (Musterbilder links und mitte: Stütz-/Domlager Vorderachse BMW M3,
Musterbild rechts: Stützlager Hinterachse BMW M3)
Domstrebe/n
domstreben.gif (1099 Byte)
Stahlrohr zur Versteifung der Karosserie (werksmäßig eingebaut eher bei Roadstern oder Cabrios zu finden). Wird auf den Ferderbeindomen aufgesetzt und kann nachträglich erforderlich werden, um erhöhten Karosseriebelastungen nach Tuningmaßnahmen wie etwa einer Fahrwerksänderung (z.B. durch härtere Federung oder andere Stoßdämpfer) entgegenzuwirken und ein Verziehen der Domlage und damit der Spur (siehe dort) zu vermeiden. Wir führen auch Domstreben in unserem Shop (z.B. unter "Ersatzteile").
DOHC (engl.: double over head camshaft) Doppelte obenliegende Nockenwellen. Das Öffnen und Schließen der Ein- und Auslassventile von Viertaktmotoren erfolgt damit getrennt. Wichtig ist hier u.A. der regelmäßige Zahnriemenaustausch (siehe auch: Zahnriemen).
Drahtsieb Das befindet sich unten in der Ölwanne und fängt/sammelt vorwiegend feinen Metallabrieb.
Drehmoment Physikalischer Wert für die Kraft, die ein Hebelarm (z.B. die Kolben und Pleuelstangen eines Motors) auf ein drehendes Teil (z.B. die Kurbelwelle) ausübt.
Drehmomentwandler Verbindet in Autos mit Automatikgetriebe Kurbelwelle und Getriebe miteinander. (Siehe auch: Visco-Kupplung)
Drift Im Motorsport das Querfahren/Schrägschieben auf Schotter bzw. in Kurven, wobei die Antriebsräder praktisch lenkunterstützend eingesetzt werden.
Daytime Running Light (DRL) (Siehe: Tagfahrlicht)
D-Säule Zusätzlich zu A- B-, und C-Säule hintere tragende/verbindende Teile bei Kombis.
Dummy Eine mit Sensoren und Messeinrichtungen versehene lebensgroße Puppe zum Testen/Simulieren der Wirkungen bestimmter Fahr- und Ereignissituationen auf den menschlichen Körper. In anderen Bereichen wird der Begriff allgemein als Bezeichnung für einen Platzhalter bzw. eine Attrappe benutzt.
Dynamische Leuchtweiten-Regulierung
(DLWR)
Automatische Einstellung/Anpassung der Front-Scheinwerfer (bei Xenon-Scheinwerfern erforderlich)
Dyna-Start Kurbelwellen-Startergenerator mit Synchron-E-Motor und 12 KW Zusatzleistung, bereits für (künftiges) 42V-Bordnetz vorgesehen (Entwickler: ZF Sachs), siehe auch: KSG

E

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ECM, Electronic Control Module (Siehe: Steuergerät)
ECO/Öko
blauer_engel.gif (5904 Byte)
Abk. für economic(al)/ökonomisch/wirtschaftlich usw.. Waren und Geräte, welche die Kriterien erfüllen, dürfen das Umwelt(schutz)-Zeichen "Blauer Engel" (Bild: Reifen-Umweltzeichen RAL-ZU 89) führen. Zu ECO/Öko-Reifen siehe meine Webseite: HighSpeed.htm#Rollwiderstand
E-Gas Die Drosselklappe des Vergasers wird nicht mehr mechanisch mittels Pedal und Bowdenzug oder Gestänge betätigt, sondern elektr. von einem Sensor am (Gas-)Pedal gesteuert und verstellt. Wird auch "Cruise-by-Wire" genannt.
Einparkhilfe
Elektronisches System zur Fahrer-Unterstützung beim Einfahren in Parklücken oder Garagen usw. Derzeit gibt es Nachrüst-Systeme mit Ultraschall-Sensoren kabelgebunden oder als Funk-System (meist für hinten, aber auch für vorne möglich) und akustischer Warnung durch Summer und/oder mit optischen Hinweisen mittels LED-Anzeige oder digitalem Display (als Extra-Monitor oder in Spiegel integriert) oder als optisches System mit Rückfahrkamera und (Video-) Monitor/Bildschirm.
Einpresstiefe (ET) (siehe: Felgen)
Einscheiben-Sicherheitsglas (siehe: Sicherheitsglas)
Einspritzung, Einspritzer (Einspritzung / Einspritzer / Einspritzmotor / Einspritzsystem / Einspritzanlage siehe vor allem: Injection, ausserdem: Common Rail Diesel/Direct Injection, CDI/CRDI/CDTI, Direct Injection, Direct Fuel/Gasoline Injection DFI/DGI)
E-Kennzeichnung (siehe: Homologation)
Elchtest Beabsichtigter plötzlicher Spurwechsel eines Fahrzeugs auf gerader Strecke zum Testen seiner Seitenstabilität.
Electric Power-Steering (EPS)